

Wie Ki Açaí ein digitales Treueprogramm in einem Markt einführte, der noch immer Papier nutzt
Ein Açaí-Franchise-Store im Nordosten Brasiliens nutzt eine digitale Punktekarte mit Apple und Google Wallet, um Stammkunden nach Gewicht zu belohnen
Die Herausforderung

Ki Açaí ist Teil eines Franchise-Systems mit rund 50 Standorten im Nordosten Brasiliens. Claudio und seine Tochter eröffneten im Oktober 2025 ihren eigenen Franchise-Standort und verkaufen Açaí und andere süße Früchte im Selbstbedienungsformat — Kunden bedienen sich selbst, wählen Toppings und zahlen nach Gewicht.
In Brasilien sind Papierstempelkarten noch immer der Standard für Treueprogramme. Andere Stores im Franchise nutzen sie. Doch Claudio erkannte die Probleme: Papierkarten gehen verloren, werden zu Hause vergessen und — wie er von anderen Inhabern hörte — lassen sich Stempel nur schwer überprüfen.
Von Anfang an wollte er etwas Digitales. Etwas, das Kunden immer auf ihrem Smartphone dabei haben, und das ihm echte Daten darüber liefert, wer wiederkommt und wie oft.
Hier in Brasilien ist es nicht sehr üblich, digitale Treuekarten zu nutzen. Wir verwenden viel Papier. Aber ich habe entschieden, dass es besser ist, digital zu arbeiten.
Warum sie sich für Passtastic entschieden haben
Claudio hat gründlich recherchiert. Bevor er sich für einen Anbieter entschied, verglich er Lösungen aus aller Welt — auf der Suche nach etwas, das für Kunden einfach ist, mit den Smartphone-Wallets funktioniert, die sie ohnehin schon nutzen, und das für einen neuen Franchise-Store sinnvoll ist.
Wir haben eine umfangreiche und gründliche Recherche weltweit durchgeführt, um ein Unternehmen zu finden, das unsere Anforderungen erfüllt, und wir haben Passtastic als gute Option erkannt.
Der digitale Ansatz löste zudem ein praktisches Problem. Mit Papierkarten gab es keine einfache Möglichkeit zu prüfen, ob Stempel legitim waren. Mit einer digitalen Punktekarte wird jede Transaktion erfasst — und wenn etwas nicht stimmt, kann Claudio die Treuedaten mit dem POS-System des Stores abgleichen.
So funktioniert es in der Praxis

Claudio hat das Anmeldeplakat selbst gestaltet — ein A3-großes Schild direkt neben der Kasse. Es trägt den Titel "Doidos por Açaí" ("Verrückt nach Açaí") und erklärt das Programm in einfachen Worten: Für je 100 Gramm, die man kauft, gibt es einen Punkt. 10 Punkte sammeln und 100 Gramm gratis erhalten.
Kunden scannen den QR-Code, fügen die Karte zu Apple Wallet oder Google Wallet hinzu und sammeln sofort Punkte. Der Store verwendet ein altes iPhone als Scanner, und die beiden Mitarbeiter haben sich schnell daran gewöhnt — obwohl sie kein Englisch sprechen.
Es ist für sie sehr einfach. Für je 100 Gramm, die man kauft, bekommt man einen Punkt. Wenn man 10 Punkte hat, kann man 100 Gramm gratis bekommen.
Das Programm wurde auch mit einem Live-Mitgliederzähler auf dem Plakat beworben: "Nosso clube já tem 95 membros. Seja o próximo!" — "Unser Club hat bereits 95 Mitglieder. Sei der Nächste!"
Die Punktekarte
Die Treuekarte funktioniert nach Gewicht, was perfekt zum Selbstbedienungsmodell passt. Statt einer pauschalen „Kauf X, bekomm eines gratis"-Struktur zählt jeder Einkauf anteilig:
- Jede 100g gekauft = 1 Punkt
- 10 Punkte = 100g gratis beim nächsten Besuch
- Entspricht effektiv einer Prämienquote von 10 %
Was sich nach dem Start verändert hat

Der Store eröffnete im Oktober 2025 und startete das Treueprogramm gleichzeitig. Innerhalb von drei Monaten hatten sich fast 190 Kunden angemeldet — und jede Woche kommen mehr dazu.
- ~190 Treuekarten in drei Monaten
- 642 Scans insgesamt
- 881 Punkte, die bei allen Kunden angesammelt wurden
- Woche für Woche wachsende Mitgliederzahlen
Für Claudio ist der Zugang zu den Daten genauso wertvoll wie die Wiederholungsbesuche. Er kann sehen, wer wiederkommt, wie oft die Kunden kaufen und ob die Zahlen mit seinen POS-Aufzeichnungen übereinstimmen.
Die Kunden genießen das System. Die Zahl der Kunden wächst.
Warum digital statt Papier

In einem Markt, in dem Papier noch immer der Standard ist, war die Entscheidung für Digital eine bewusste Wahl. Claudio sieht klare Vorteile:
- Immer beim Kunden. Keine Karte, die man zu Hause vergessen kann — jeder hat sein Smartphone dabei.
- Fälschungssicher. Jede Transaktion wird digital verifiziert.
- Nachprüfbar. Jeder Scan lässt sich mit den POS-Daten abgleichen.
- Datenerfassung. Telefonnummern und Besuchshistorie für künftige Marketingmaßnahmen.
Die digitale Version ist viel praktischer zum Mitnehmen. Jeder trägt sein Handy bei sich, egal wohin er geht.
Für wen ist das geeignet
Passtastic eignet sich besonders gut für:
Wenn Sie einen Lebensmittelbetrieb führen und eine Treuekarte möchten, die mit Apple und Google Wallet funktioniert, Kunden anteilig belohnt und Ihnen echte Daten darüber liefert, wer wiederkommt — starten Sie noch heute mit Ihrer eigenen Karte.
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